Zachov:
spielt Electronica handgemacht. Live wird alles geloopt was irgendwie den Weg zum Mikrofon findet.
Dazu werden in bester Alleinunterhalter-Manier ein gutes Dutzend Instrumente bedient,
um dann in größter Eile mit dem kleinen linken Zeh- oder was immer noch zur Verfügung steht-
den Regler seiner Beatmaschine bedienen zu können. Dabei verheddert er sich dann und wann in einem Kabel. 
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SCHWARZES KONFETTI
Zachov. Ein Musiker, Zauberlehrling, ein Performer, der elektronische Klänge ,Instrumente und Wunderwerkzeuge übereinander schichtet. Architekturen entstehen, um gleich wieder zu zerfallen. Ein Alchimist ist hier am Werke. Respektlos und Grenzen sprengend. Er findet jedes unbekannte Instrument, um darauf zu spielen. Er dekonstruiert Klänge und Strukturen bis zu ihrer überraschenden Wiederauferstehung. Alles ist aufs Wunderbarste verdreht. Eine Komposition wie ein mathematisches Feuerwerk. Loopings wie in einer Achterbahn. Schwarze Worte. Balladen von Füchsen und Wäldern . Der Bass ist das Fundament einer Sinfonie aus allen Möglichkeiten. Eine Schere, eine Mundharmonika, eine Klarinette. Alles ist Konzert. Zachov verwandelt sich und sein wildes Imperium in einen schönsten Wahn, dem man nicht entfliehen will. Solo für eine Klangwelt, für die es noch keinen Namen gibt. Eine Entführung zwischen Orbit, Kathedralen und dem Kaleidoskop eines begnadeten Destrukteurs. Für das Publikum Opium.
Christina Friedrich / Dezember 2010